Sassi ist auf dem Bildungsweg. Orientiert sich.
Die heutigen Fragen im Coachingprogramm für angehende Mediatoren sehen nur eine Antwort vor.
Wie viele Worte braucht es, um einen Gummireifen herzustellen?
Ist es fair zu sagen: Mach was du willst - und wenn derjenige dann macht, was er will hinterherzuschieben: dann will ich dich nicht mehr?
Und dürfen Sie sich als angehender Mediator dazu eine Meinung erlauben?
Was ist das?:
Da ist ein Team. Einer hat keine Mobilität mehr. In der Folge liefert der andere die fehlende Mobilität - heißt: ich bin hier, bewege mich aber nicht mehr, wenn du Bewegung willst, beweg dich zu mir.
Da ist ein Team. Einer möchte Sachen sehen und erleben. Der andere sagt: Plan ohne mich. Er plant ohne und erhält die Kritik darüber, wie er die Priotitäten setzt, wenn er dann verreist.
Was glauben Sie - gibt es Menschen, die so lange alles super machen, perfekt und dann kommt der kritische Moment, da hauen sie mit einem Schlag alles kaputt bei dem Versuch so ein wenig am Rädchen zu drehen - weil sie es vielleicht nicht ertragen können, das was so weit gediehen ist, dass Ergebnisse zu sehen sind, Ergebnisse an denen man gemessen werden kann - irgendwann, irgendwann, irgendwann ...
Sassi denkt nach, während die Kaffeemaschine unter Druck steht. Es zischt und dampft. Ihr schwillt der Hals - fucking bullshit - vielleicht doch lieber an der Tanke arbeiten, statt Mediatorin werden ... Sassi wirft das Handtuch ins Becken.
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