Sassi zieht einer Banane das Fell ab. Da hat doch tatsächlich einer Bananenmilch bestellt. Während sie ihren Händen beim Arbeiten zusieht, fällt ihr der Typ wieder ein. Im Grunde eine ganz arme Socke, würde man sagen, man weiß ja nicht, wie es in ihm drin aussieht. Eigentlich, wäre der Unfall nicht gewesen, als er fünf Jahre alt war, dann hätte aus ihm ein sogenannter Normaler werden können. Bisher hat sie in nur mit seiner Bierflasche und Hinkegang am Laden vorbei gehen sehen. Gestern jedoch sah sie ihn am Waldrand auf einer Bank sitzen, an einem Weg den Schüler häufig benutzen. Sie wunderte sich noch, warum es ihm so warm schien, denn aus der Ferne dachte sie, er habe wie gewohnt, seine kurze Hose an. Es war eine lange Hose, wie sich beim Näherkommen rausstellte, nur die hing ihm um die Knöchel. Versunken und völlig mit sich selbst beschäftigt, eine Hand am Telefon am Ohr, eine anderere - gut, dass sie ihre Brille nicht aufhatte ... Sassi wirft die Schale in den Kompostmüll und zerhackt die Banane, bevor sie sie in den Shaker gibt. Fast zuhause angekommen, traf sie einen früheren Kumpel, der hatte ihr mal erzählt, er sei jetzt der Betreuer von arme Socke. Sassi berichtete kurz von der im Grunde positiv betrachtet lebensbejahenden Aktivität des Typs. Ein bisschen sorge in der Stimme, denn, es ist der Schulweg. Kumpel schnauft hörbar durch, eine Falte bildet sich über der Nasenwurzel, ein Mundwinkel verzieht sich - eigentlich genau in der Form, wie die Banane von eben - und er sagt mit ein wenig Wut: Ha, ey, der regt mich auf, denn mir sagt er immer, er können nicht mehr telefonieren.
Sassi bringt die Bananenmilch an den Tisch des Gastes, den sie hier noch nie gesehen hat und er sagt: Jeden Morgen, gehe ich hier vorbei und wollte immer schon mal reinkommen - jetzt sind ja Herbstferien und meine Frau ... naja, das interessiert Sie sicher nicht -
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